Öresundsspelen 2017:

 

Klart för start - startbereit!

Das Maskottchen der Öresundspiele (Foto: J. Karlsson)      

Gruppendehnung im Zeltdorf (Foto: privat)

Startbereit – das waren in diesem Jahr…

 

die Athleten: Jonah, Louis, Markus, Fabian, Niklas, Ennie, Linn, Nadja und Anika (MoGoNo)

die Trainer: Thomas, Claudia und Tobias Uth

die Eltern (und wichtigsten Helfer): Mario und Norbert

 

Am 6. Juli nachmittags machten sich alle mit Ausnahme von Familie Uth, die bereits in Schweden im Urlaub weilte, auf den Weg zum Fährhafen Rostock. Auf eine entspannte Autofahrt folgte eine ca. 7-stündige Fährüberfahrt nach Trelleborg. Nach einer etwa einstündigen Autofahrt war das Ziel erreicht – der Idrottsplats Heden.

Unsere Stammecke auf der Campingwiese war noch frei und so begann direkt der Küchenpavillon- und Zeltaufbau. Gegen 11:00 Uhr stießen die Uths von ihrem ca. 2 Autostunden entfernten Urlaubsort hinzu und komplettierten das Lindenau-Gohliser Öresundteam.

Nach der traditionellen Stärkung mit Nudeln und Wurstgulasch überreichte Mannschaftsleiter Thomas Uth an alle Teilnehmer die Startnummern und selbstgestalteten blauen Öresund-T-Shirts und stimmte alle auf die kommenden Wettkämpfe ein.

Fredag – 1 Plakette und 6 Medaillen

Fabi

Fabi, 2 x Markus, Linn, Louis, Niklas

Den Auftakt machte Louis (P12) über 200 m Hürden. Er hatte erst 2 Stunden zuvor erfahren, dass er in dieser in Deutschland leider nicht zum Wettkampfprogramm gehörenden Strecke an den Start gehen würde und war natürlich ziemlich aufgeregt. Er meisterte diese Premiere aber ohne Probleme und erlief sich in 34,89 s Platz 7 und holte unsere erste Medaille. Zeitgleich begann für Fabian und Markus das Kugelstoßen der P14. Beiden steckte die Reise noch sichtlich in den Gliedern. Fabi konnte die Müdigkeit während des gesamten Wettbewerbs leider nicht abschütteln und musste sich am Ende mit 8,69 m und Medaillenplatz 6 begnügen. Markus machte es etwas besser und sicherte sich mit 9,36 m den 4. Platz und eine weitere Medaille für’s Team.

 

Bei schwierigen Windverhältnissen (böiger Westwind) sicherte sich Linn anschließend im Speerwerfen der F15 mit 28,56 m Platz 6 und die nächste Medaille.

 

Jonah versuchte sich in der P12 erstmals in einem Wettkampf im Hochsprung. Ihm fehlten aufgrund einer langwierigen Leistenverletzung jede Menge Trainingseinheiten, aber die in der Schersprung-Technik erzielten 1,21 m bedeuteten persönliche Bestleistung und zauberten trotz Platz 13 ein Lächeln in Jonahs Gesicht.

 

Für Fabi und Markus galt es nun, im Hochsprung ihr Können zu zeigen. Fabi zeigte erneut, dass 1,60 m für ihn kein Problem sind und holte mit dieser Höhe die Bronze-Plakette. Markus zeigte einen sehr konzentrierten Wettkampf und durfte sich über die neue Bestleistung von 1,56 m und Medaillenplatz 5 freuen.

Fabi und Markus bei der Hochsprung-Siegerehrung (Foto: privat)

Zu Beginn von Nadjas Speerwurf- und Niklas‘ Weitsprungwettbewerb gesellte sich zum böigen Wind leider noch ein heftiger Regenschauer hinzu. Niklas erreichte trotz der schwierigen Verhältnisse überraschend den Endkampf, wurde mit 5,27 m Achter und steuerte einer weitere Medaille zum Teamergebnis bei.

 

Nadja ließ sich weder vom Wind noch von der Nässe beeindrucken. In jedem ihrer 6 Speerwurf-Versuche übertraf sie deutlich ihre bisherige Bestmarke. Am Ende strahlte sie über 35,16 m und Platz 5.

Nadja beim Speerwerfen (Foto: privat)

Solch einen erfolgreichen Freitag gab es noch nie in unserer bisherigen Öresund-Geschichte. Man durfte gespannt sein, ob sich diese Erfolgsserie so fortsetzen würde.

Niklas

Fabi

Linn, Markus, Niklas

Der Samstag ist traditionell der Hürdentag in Helsingborg – und Niklas, Nadja und Linn hatten sich in ihren Schokoladendisziplinen eine Menge vorgenommen.

 

Den Auftakt machte Linn über 80 m Hürden der F15. In den letzten 3 Wettkämpfen war sie mit ihren Ergebnissen jeweils nicht zufrieden. Nun lag bereits eine Woche Urlaub hinter ihr und man durfte gespannt sein, wie sich die Ruhe ausgewirkt hatte. Bereits auf den ersten Metern ließ sie keine Zweifel aufkommen und sicherte sich mit neuer Bestleistung von 12,30 s den Vorlaufsieg und den Einzug ins A-Finale.

 

Dann folgten die Vorläufe über 80 m Hürden der P15 mit Niklas und Fabi. Markus musste seinen Start wegen einer Oberschenkelzerrung leider absagen. Nick hatte sich für diesen Wettbewerb eine Menge vorgenommen und entsprechend motiviert stand er an der Startlinie. Trotz eines gewaltigen Strauchlers an der letzten Hürde gewann er seinen Vorlauf souverän in 11,47 s und zog mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit ins Finale ein. Fabi lief zu defensiv an die erste Hürde heran und verpasste mit 13,65 s den Finaleinzug.

 

Auch Nadja bestätigte über 100 m Hürden der F17 als Vorlaufzweite in 14,75 s ihre gute Form und zog sicher ins Finale ein.

 

Im Weitsprung der F15 traf Ennie in keinem ihrer 3 Versuche das Brett und musste sich am Ende mit einer Weite von 4,15 m zufrieden geben.

 

Linn verzichtete zu Gunsten des Hürdenfinals auf den Weitsprungwettbewerb und hatte sich eine Menge für diesen Endlauf vorgenommen. Entsprechend engagiert sprintete Linn nach dem Startschuss  an die erste Hürde heran, geriet deshalb wohl etwas zu dicht heran und blieb so heftig mit dem Nachziehbein hängen, dass sie sich direkt am Ende des Feldes wiederfand. Im Verlauf des Rennens touchierte sie dann noch 2 weitere Hürden, weshalb sie über 12,64 s und Platz 8 leider nicht hinauskam.

 

Das nächste Finale bestritt Niklas über 80 m Hürden der P15. Letztes Jahr hatte er diesen Endlauf gar nicht erreicht und nun wollte er um den Sieg mitkämpfen. Wie zuletzt fast immer gelang ihm ein explosiver Start. Von Beginn an lag er an Position 2 und gab diese bis ins Ziel nicht her. Die Silberplakette und mit 11,27 s die erneute Erfüllung der Norm für die U16-DM in Bremen waren der Lohn.

Niklas über  80 m Hürden (Foto: Jonny Karlsson)

Dann stand Nadja in der F17 am 100m-Hürden-Start. Nach gutem Start lag sie bis zur 8. Hürde an Position 3. Dann stoppte sie leider eine Leistenverletzung und sie musste das Tempo auf den letzten 25 m herausnehmen. Es wurde in 14,84 s trotzdem noch der 5. Platz, aber wohl zu dem Preis, dass ihre Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften nun in ernster Gefahr ist.

 

Unsere nächsten Starter waren dann Markus und Fabi im Speerwurf der P14. Beide konnten sich aufgrund ihrer Vorleistungen berechtigte Hoffnungen auf eine Öresundplakette machen. Fabi zeigte dann mit 37,33 m einen guten Einstieg, während Markus nicht in den Wettkampf fand und um den Einzug in den Endkampf bangen musste. Fabi hatte noch einen weiteren guten Versuch, konnte aber sein erklärtes Ziel – die 40m-Marke – an diesem Tag noch nicht übertreffen. Sein erster Versuch sollte sein bester bleiben und brachte ihm die Bronzeplakette ein. Markus ging etwas unzufrieden mit 31,65 m als Sechster von der Anlage weg.

Fabian und Markus beim Speerwurf (Fotos: privat)

Nun war Ennie über 300 m an der Reihe. Bis zur Hälfte der Stecke sah alles nach einer neuen Bestleistung aus. Insbesondere auf den letzten 80 m verlor sie aber dann deutlich an Tempo, was wohl z.T. auch auf ihre Sehnenverletzung im Fuß zurückzuführen war. Ihre Bestleistung verfehlte sie mit 46,35 s um ca. 0,5 s. Bitterer aber war, dass sie um 0,01 s Platz 8 und damit eine Öresundmedaille verpasste.

 

Währenddessen hatte sich Niklas bereits an der Kugelstoßanlage eingefunden. Beflügelt vom Hürdenergebnis stieß er das 4 kg schwere Gerät auf die neue persönliche Bestleistung von 10,86 m und belohnte sich mit Platz 5 und damit einer weiteren Medaille.

 

Den Schlussstrich unter einen wiederum sehr erfolgreichen Wettkampftag zog dann Anika über 200 m der F13. Nachdem sie im vergangenen Jahr noch über 32 s benötigte, blieb die Uhr für sie diesmal bei guten 30,40 s stehen.

 

Nach dem Abendessen, das diesmal klassisch aus Brot, Wiener Würstchen und Gemüse bestand, zogen sich alle bald in ihre Zelte zurück.

Söndag – 1 Plakette und 4 Medaillen

Fabi

2 x Niklas, Louis, Jonah

Der Sonntagmorgen zeigte sich nach dem windigen Samstag etwas ruhiger – also gute Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Erfolgsserie.

 

Fabi eröffnete den Wettkampftag mit einer seiner Lieblingsdisziplinen – dem Weitsprung. Wie schon zuletzt zeigte er sich im Anlauf sehr stabil und begann gleich mit einem weiten Satz auf 5,38 m. Bis zum 5. Versuch lag er mit seinem Ergebnis auf dem Bronzerang. Dann mobilisierte er im letzten Versuch noch einmal alle Kräfte, sprang 5,47 m und schob sich damit noch auf den Silberrang nach vorn. Fabi kann auf sein Öresund-Debüt stolz sein.

Fabi bei der Weitsprung-Siegerehrung (Foto: privat)

Linn versuchte sich zeitgleich im Hochsprung, konnte aber den technischen Fehler, der sie seit einigen Wochen begleitet, auch in Helsingborg nicht abschütteln. Nachdem über 1,41 m 10 cm „Luft“ waren, schaffte sie leider die nächste Höhe nicht mehr und war entsprechend unzufrieden.

 

Im Anschluss kämpften Louis in der P12 im Kugelstoßen und Niklas in der P15 im Speerwurf im gute Weiten und Platzierungen.

 

Niklas hatte sich vorgenommen, erstmals die 40m-Marke zu übertreffen. Von Versuch zu Versuch arbeitete er sich an diese Marke heran bis ihm dann im 5. Durchgang mit 40,40 m der Wurf auf die gewünschte Weite gelang. In der Endabrechnung bedeutete dies Platz 5 und damit eine weitere Medaille. Eine Medaille sicherte sich dann auch Louis, der das Kugelstoßen mit 6,33 m und Platz 7 beendete.

 

Während Fabian, Nadja und Markus ihre Wettkämpfe bereits hinter sich hatten, standen nun für Anika, Louis, Ennie, Linn und Niklas die Vorläufe auf den Kurzsprint-Distanzen auf dem Programm.

 

Zunächst lief Louis gute 9,10 s über 60 m. Anika war im Anschluss mit 9,16 s fast genauso schnell. Mit Zeiten unter 11 s über 80 m konnten Linn (10,90 s) und Ennie (10,98 s) jeweils einen positiven Wettkampfabschluss für sich verbuchen. Niklas lief in seinem 80m-Vorlauf sehr gute 9,83 s und sicherte sich damit einen Platz im Finale.

Linn über  80 m (Foto: Jonny Karlsson)

Unsere Youngster Jonah und Louis wollten als Nächste an der Weitsprunganlage ihr Bestes geben. Und das gelang Beiden dann auch: Mit 4,25 m (Jonah / PB) und 4,22 m (Louis) belegten sie in einem großen Feld die Plätze 10 und 11.

 

Über die nun folgenden 600m-Läufe wollten vor allem Jonah und Anika ihre letzte Chance auf eine Medaille nutzen. Zunächst waren Jonah und Louis in der P12 an der Reihe. Jonah gelang ein sehr guter Start. Er ging dem Gerangel aus dem Weg und setzte sich mutig an die dritte Position des Feldes. Louis kam leider nicht so gut weg und war kurz nach dem Start in einige Positionskämpfe verwickelt. Jonah wurde auf der Gegengeraden dann von mehreren Kontrahenten überholt, kämpfte aber beherzt weiter. Auf den letzten 200 m machte er dann den Fehler, dass er sich mehrmals umdrehte. Mit letzter Kraft erreichte er nach 1:57,33 min das Ziel und erfüllte sich mit Platz 8 seinen Medaillentraum. Auch Louis, der am Ende noch stark aufkam, kann mit 1:58,47 min und Platz 10 sehr zufrieden sein.

Stolze Medaillengewinner: Jonah (600 m)

und Louis (Kugelstoßen)

Anika hatte es in der F13 mit sehr starker Konkurrenz zu tun. Mit 1:53,54 min konnte sie ihre Bestmarke aus dem Vorjahr um mehr als 4 Sekunden verbessern und belegte in der Addition  beider Finalläufe den 13. Platz.

Traditionell bilden die Sprintfinals den Abschluss der Öresundspiele. Unser Finalteilnehmer hieß Niklas und wollte über 80 m der P15 noch einmal ein gutes Rennen zeigen. Die 3 Wettkampftage hatten inzwischen aber ihre Spuren hinterlassen und so gelang ihm der Start nicht ganz so gut wie im Vorlauf. Mit 9,91 s lief er aber nochmals unter 10 s und errang mit Platz 7 erneut eine Medaille.

 

Nach der Siegerehrung packten wir Grillzeug, Getränke und Badesachen in die Autos und fuhren zum Strand nach Rydebäck. Dort erwartete uns ein herrlicher, breiter Sandstrand und ein traumhafter Sommerabend. Die ruhige See nutzten vor allem die Jungen gleich für ein kühlendes Bad. Währenddessen brutzelte Tobias auf dem Grill Würste, Fleisch und Kräuterbaguettes.

 

Nachdem sich alle satt gegessen hatten, war es für Ennie, Jonah und Fabi an der Zeit, offiziell in die Gemeinde der Öresundkämpfer aufgenommen zu werden. Wie immer mussten sich die Täuflinge zuerst künstlerisch betätigen. Diesmal mussten abwechselnd Redewendungen oder Begriffe pantomimisch vorgetragen und erraten werden. Für jeden nicht erratenen Begriff mussten alle Täuflinge einen Strafschluck von einer übel riechenden und ebenso schmeckenden, aber nicht gesundheitsschädigenden Flüssigkeit zu sich nehmen. Nachdem dieser Abschnitt der Taufe mehr oder weniger erfolgreich absolviert war, musste nochmals ein großer Schluck des diesjährigen Taufgetränks konsumiert werden. Ob davon bei Fabi etwas den Magen erreicht hat, darf bezweifelt werden. Den feierlichen Abschluss der Taufzeremonie bildete wie immer ein Vollbad in der Ostsee, was diesmal allerdings keine große Herausforderung war, da der Öresund und das Wetter geradezu zum Bade einluden.

Wir schossen noch das Mannschaftsfoto und das der Medaillengewinner und Jeder machte noch seinen persönlichen Schnappschuss vom Sonnenuntergang auf dem Öresund. Dann packten wir zusammen und bereiteten uns auf die letzte Nacht in Helsingborg vor.

Måndag

Der Montagmorgen stand im Zeichen des Abbaus unseres Zeltdorfes. Da wir immer routinierter werden, dauerte der Rückbau inkl. Morgentoilette und Frühstück nicht einmal 3 Stunden. Familie Uth reiste kurz nach 11 Uhr wieder in ihr schwedisches Urlaubsdomizil zurück, Familie Schöpke nahm von Trelleborg aus die Fähre nach Sassnitz während der Rest der Mannschaft noch einmal einen Abstecher zum Strand nach Rydebäck machte. Von dort ging es dann später weiter nach Trelleborg, wo um 16:00 Uhr die Fähre nach Rostock ablegte. Von Rostock ging es dann endgültig zurück nach Hause, das die Mannschaft am (sehr) frühen Dienstagmorgen erreichte.

Resümee

Auch 2017 fanden wieder fantastische Öresundspiele statt. In der Wettkampforganisation haben die Helsingborger sich nochmals überboten. Man merkt, dass hier ein eingespieltes Team am Werke ist, in welchem Jeder seine Arbeit gern tut. Jeder Teilnehmer fand optimale Bedingungen vor, Verzögerungen oder Disziplinüberschneidungen im Zeitplan gab es kaum, obwohl von der Altersklasse 10 bis zu den Erwachsenen an drei Wettkampftagen das volle Wettkampfprogramm angeboten wird. Die Auswertung der Laufergebnisse erfolgt innerhalb von Sekunden und 3-4 Minuten nach einem Lauf kann man das Ergebnis inklusive Zielfoto im Internet abrufen. Auch die Siegerehrungen fanden zeitnah nach dem jeweiligen Wettkampfende statt und jede Einzelne wurde feierlich zelebriert.

Zieleinlauf Niklas 80 m Hürden als Foto…                                

…und Zielfoto

Mit 19 Platzierungen unter den besten Acht erreichten wir unser bestes Ergebnis überhaupt. Niklas (5) und Fabian (4) waren die fleißigsten Medaillensammler. Fabi konnte dabei sogar 3 Top3-Platzierungen erringen. Markus konnte verletzungsbedingt nur in 3 Disziplinen an den Start gehen. Mit 3 Medaillen fiel seine Ausbeute somit ebenso 100%-ig aus wie bei Niklas, der in allen Disziplinen, in denen er antrat, auf dem Podest stand. Hervorzuheben ist auch Linns neue Hürdenbestmarke von 12,30 s, die ihr nach dem enttäuschenden Abschneiden bei den Blockmehrkampf-DM in Lage wieder Auftrieb geben sollte. Aber auch zum Lernen sind die Öresundspiele gut geeignet: Jonah weiß jetzt, dass man sich bei einem Lauf niemals nach hinten umdrehen sollte. Ennie hat gelernt, dass Zeitläufe ihre eigenen Gesetze haben und dass das Siegerpodest manchmal nur 0,01 s entfernt ist. Wer noch nie einen Weitsprungwettkampf mit 45 Teilnehmern erlebt hat, kann hier lernen, wie man 3 (gute) Vorkampfversuche in 90 Minuten absolviert.

Niklas bei der Hürden-Siegerehrung (Foto: privat)

Alles in Allem ist Helsingborg immer wieder eine Reise wert und wird deshalb auch 2018 wieder angepeilt. Interessenten aus anderen Vereinen sind herzlich eingeladen!

ÖRESUND 2016

På era platser – färdiga – peng!

 

Lena, Katha, Lucie, Nadja, Linn, Jan, Marcel, Niklas, Louis, Jessica (SV Automation) und Anika (MoGoNo) hießen unsere diesjährigen Teilnehmer der Internationalen Öresundspiele in Helsingborg.

 

Mannschaftsleiter: Thomas Uth

 

Trainer: Thomas Uth, Claudia Uth, Sven Leube, Tobias Uth

 

Küchen-Crew: Thomas Jähn, René Rosner, Sylke Bach

 

Während der Großteil der Mannschaft am Donnerstag (07.07.2016) von Leipzig aus aufbrach, stießen Lena und Familie Uth aus ihren jeweiligen Urlaubsorten erst unterwegs in Rostock bzw. vor Ort zum Team hinzu.

 

Nach dem inzwischen zur Routine gewordenen Zeltaufbau und der obligatorischen Stärkung mit Nudeln und Wurstgulasch - zubereitet von Thomas und René - rief Mannschaftsleiter Thomas Uth zur Teamsitzung. Alle erhielten ihre Startnummer (nummerlappar), das in diesem Jahr orangefarbene Teilnehmer-Shirt sowie motivierende Worte als Einstimmung auf die kommenden Wettkämpfe.

Fredag – 1 Plakette und 2 Medaillen

Lucie

Linn

Niklas

Unsere ersten Starter am Freitag waren Lucie und Linn im Speerwurf (Spjut) der F14 und zeitgleich Katha im Hochsprung (Höjd) der F12. Heftiger, böiger Westwind machte es allen Starterinnen nicht leicht. Bei Lucie setzte sich der technische Fehler der letzten Wochen leider fort. Mit mäßigen 24,45 m erreichte sie den Endkampf leider nicht und belegte in der Endabrechnung Platz 9 im Feld der 18 Werferinnen. Von neunten Plätzen wird im weiteren Verlauf übrigens noch zu hören sein...
 

Linn machte es besser, qualifizierte sich mit Bestleistung für den Endkampf, belegte am Ende überraschend mit 26,34 m den 7. Platz und gewann somit die erste Medaille unseres Teams.
Katha erreichte im Hochsprung 1,33 m und wurde in einem großen Teilnehmerfeld Zehnte. Wäre sie die Höhe im ersten Versuch gesprungen, wäre sie mit Platz 6 belohnt worden.

 

Unser nächster Starter war Niklas im Kugelstoßen (Kula) der P14. In dem Feld der 8 Starter hatte er eine Medaille bereits sicher, aber er wollte natürlich eine gute Leistung zeigen. Mit 8,93 m verfehlte er seine Bestleistung mit der 4kg-Kugel knapp und war deshalb nicht ganz zufrieden. Die zweite Team-Medaille für seinen achten Platz nahm er dann aber doch lächelnd entgegen. 

Jan und Marcel hatten es im Weitsprung (Längd) der P13 erwartet schwer. Mit 4,10m (Jan) und 4,03m (Marcel) schöpften allerdings Beide ihr Potenzial nicht aus. Hier wäre bei konzentrierterem Herangehen sicher mehr drin gewesen.
 

Den Schlusspunkt unter den ersten Wettkampftag setzte Lucie im Kugelstoßen (Kula) der F14. Nachdem sie bei beginnendem Nieselregen gerade so in den Endkampf gerutscht war, platzte dann im 6. Versuch mit 10,05 m endlich der Knoten. Dass dieser Stoß am Ende Platz 3 bedeutete, erfuhren wir erst bei der Siegerehrung! Die Freude über ihre erste Öresundplakette war bei Lucie und ihren Trainern riesengroß.

Lördag – 1 Plakette und 1 Medaille

Nadja

Niklas

Den Auftakt machten Lena über 60m Hürden (Häck) der F12 sowie Louis im Kugelstoßen der P11. Lena war erstaunlich fit aus ihrem Urlaub zurückgekehrt und verbesserte mit 10,55 s ihre bisherige Bestleistung um mehr als 3/10-Zehntelsekunden. Als (Achtung:) Neunte der Vorläufe verpasste sie das A-Finale denkbar knapp und zog ins B-Finale ein. Dort setzte sich Lena später mit erneuter toller Bestzeit von 10,43 s als Siegerin durch und belegte somit in der Endabrechnung Platz 9.

 

Louis bestritt seinen ersten Kugelstoß-Wettkampf. Bei seinem besten Versuch landete das 2kg schwere Gerät bei guten 7,07 m.
 

Dann waren Katha, Lena und Anika im Weitsprung der F12 an der Reihe. Hier zeigte sich wieder, dass ein Wettkampf in einem 42-köpfigen Starterfeld mit Nichts zu vergleichen ist, was man von zu Hause kennt. Bei Wartezeiten von ca. 35 min zwischen den Versuchen ist es schwer, Muskelspannung und Konzentration hoch zu halten. Katha gelang dies leider am wenigsten: Mit 3,95 m aus der Zone konnte sie nicht zufrieden sein. Lena gelang mit 4,29 m zwar ein besseres Ergebnis, aber sie hatte sich in diesem Wettbewerb sicher mehr vorgenommen. Anika sprang mit 3,84 m neue Bestleistung und kam durch einen Ablesefehler (4,66m statt 3,66m) sogar unverhofft in den Genuss einer Medaille.
 

Weiter ging es mit den 60m Hürden der P13, wo wir mit Marcel vertreten waren. Wie schon mehrfach in der Saison zeigte Marcel bereits in der Wettkampfvorbereitung erhebliche Schwächen, kam viel zu spät ins Stadion und war somit nicht auf den Punkt fit für eine Spitzenleistung. Erst ab Hürde 4 von 6 lief er den erforderlichen 3er-Rhythmus und verschenkte als (Achtung:) Neunter der Vorläufe einen möglichen Finaleinzug.
 

Die gleiche mangelhafte Vorbereitung zeigte leider auch Jan beim Hochsprung der P13. Auch er begab sich zu spät an die Wettkampfanlage und schnitt entsprechend enttäuschend ab. Angereist mit einer Bestleistung von 1,40 m, übersprang er diesmal nur 1,26 m.

 

Offenbar fit und hoch motiviert war dagegen Linn aus ihrem Urlaub nach Helsingborg gekommen. Im Feld der 36 Hürdenläuferinnen der F15 behauptete sich Linn als noch 13-Jährige bravourös. Mit 12,65 s lief sie eine neue Bestleistung. Sie ging damit als (Achtung:) Neunte aus den Vorläufen hervor, was den Einzug ins B-Finale bedeutete. Dort steigerte Linn als Zweite des Laufes ihre Bestleistung nochmals auf 12,62 s und belegte insgesamt einen hervorragenden 10. Platz.
 

Auch Niklas musste eine Altersklasse höher über die 80m Hürden sprinten. Trotz starker Fersenschmerzen stellte er sich dieser Herausforderung, lief mit 13,17 s seine zweitbeste Saisonzeit und verpasste (Achtung:) als Neunter genauso knapp wie Lena und Linn den Einzug in den Medaillen-Endlauf.
 

Unsere nächste Starterin war dann Nadja über 100m Hürden der F17. Auch sie hatte bereits 10 Tage Urlaub hinter sich und es war interessant zu sehen, ob es ihr gelingen kann, die ersehnten 14,70 s (DM- und D-Kadernorm) zu knacken. Vom Start weg setzte sich Nadja an die Spitze und gewann ihren Vorlauf souverän mit sehr guten 14,95 s. Im Endlauf sprintete sie dann mit 14,88 s auf einen tollen dritten Platz, was den Gewinn einer Plakette bedeutete.

Trotz Problemen im Oberschenkel stellte sich Louis dem 600m-Wettbewerb der P11. Nach 200m bereits waren seine Beschwerden dann sichtbar. Trotzdem kämpfte sich Louis bis ins Ziel, was auf jeden Fall Anerkennung verdient.
 

Da auch das Diskuswerfen nicht in der P14 ausgeschrieben war, musste Niklas auch diesen Wettbewerb bei den 1 Jahr älteren Jungen der P15 absolvieren. Unbeeindruckt von den körperlichen Vorteilen seiner Konkurrenten, zeigte er gleich im ersten Versuch einen tollen Wurf und steigerte seine Bestleistung mit der 1kg-Scheibe auf 30,72 m. Am Ende des Vorkampfes fehlten ihm nur 35 cm zum Einzug in den Endkampf und er wurde - natürlich - Neunter.

 

Lange Zeit zum Nachdenken blieb ihm nicht. Er begab sich direkt zur Speerwurfanlage, um sich dem dort stattfindenden Wettbewerb in der P14 zu stellen. Mit dem 600g-Speer hatte Niklas bis dato weder trainiert noch einen Wettkampf bestritten. Insofern waren die Erwartungen seiner Trainer gedämpft. Nicht so seine Eigenen! Vom ersten Versuch an zeigte er, dass mit Konzentration und Willenskraft eine Menge zu holen ist und erreichte mit einem guten 29m-Wurf überraschend den Endkampf der besten Acht. Damit gab er sich aber nicht zufrieden und steigerte sich im 5. Versuch auf 32,00 m. Für diesen couragierten Auftritt wurde er mit Platz 5 und einer Medaille belohnt.
 

Nun stand der Weitsprung der F14 auf dem Programm. In dem Feld der 41 Springerinnen wollten auch Lucie, Linn und Jessica um gute Weiten kämpfen. Linn, die bereits die beiden Hürdenläufe in den Beinen hatte, zeigte mit 4,60 m, 4,58 m und 4,61 m trotz der langen Wartezeiten eine stabile Serie und wurde 16.

 

Lucie konnte zunächst nur einen Versuch absolvieren, dann tauschte sie die Spikes gegen die Wurfschuhe und begab sich zum Wurfplatz, wo fast parallel das Diskuswerfen der F15 stattfand. Das Einwerfen absolvierte sie noch mit ihrem 1kg-Diskus, dann fiel Frau Uth auf, dass die anderen Scheiben im Geräteständer kleiner waren als Lucies. Noch rechtzeitig vor dem ersten Versuch stellten wir dann zu unserer Verwunderung fest, dass die Mädchen der U16 in Schweden noch mit dem leichteren 750g-Diskus werfen.

 

Ohne jemals eine solche Scheibe in der Hand gehalten zu haben, warf Lucie das Gerät im ersten Versuch zwar weit (ca. 26 m), aber es landete außerhalb des Sektors. Im zweiten Versuch gelang ihr mit 23,69 m ein gültiger Versuch, der ihr bester blieb und wurde sie gemäß dem Gesetz der Serie Neunte.

 

Unterdessen lief das Weitspringen der F14 noch und da der zweite Durchgang noch im Gange war, durfte Lucie nachspringen. Nach schnellem Schuhwechsel und noch atemlos vom Sprint herüber vom Diskusring zur Sprunggrube, lief Lucie an, traf perfekt das Brett und sprang mit 4,72 m zu einer neuen Bestleistung. Zum Einzug in den Endkampf fehlten nur winzige 6 cm und Lucie wurde gute Zwölfte.
 

Jessica hatte im ersten Versuch Pech, da jemand versehentlich ihre Anlaufmarke verstellt hatte. Den zweiten Sprung absolvierte sie mit dem "falschen" Bein. Am Ende kam sie mit 4,10 m bis auf einen cm an ihre Bestleistung heran.

Nun waren nur noch die 200m-Rennen der F12 mit Lena und Anika sowie der P13 mit Marcel offen. Da die 200m in diesem Altersbereich in Deutschland nicht gelaufen werden, war dies für alle 3 Starter eine aufregende Premiere. Lena startete sehr gut und lag bis ca. 110m mit an der Spitze ihres Laufes. Dann aber "machte jemand die Tür zu" und sie kämpfte sich mit bleiernen Beinen ins Ziel. Mit 30,64 s ist ihr der Einstand auf dieser Strecke aber durchaus gelungen. Anika zeigte ebenfalls einen engagierten Lauf und konnte sich im Ziel über 32,03 s freuen.
 

Marcel hatte Einiges gut zu machen und das tat er dann auch. Auch er startete sehr gut ins Rennen und konnte bis ca. 120 m mit seinen Konkurrenten mithalten. Auf den letzten Metern versuchte er noch einmal alles und wurde mit 29,43 s belohnt.
 

Den Abend ließen wir traditionell mit Gegrilltem in geselliger Runde ausklingen.

Söndag – 1 Plakette und 1 Medaille

Katharina

Linn

Außer Niklas, der wegen Fußproblemen auf Weitsprung und Sprint verzichtete, mussten alle Anderen aus dem Team nochmal ran. Der Tag begrüßte uns grau mit anhaltendem, starken Regen und es lag die Befürchtung nahe, dass dieser Wettkampftag im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen könnte. Unsere ersten Starterinnen Jessica und Linn im Hochsprung der F14 sowie Anika und Katharina im Kugelstoßen der F12 absolvierten ihre Erwärmung unter der Zuschauertribüne. Pünktlich zu Wettkampfbeginn um 9:30 Uhr ließ der Regen zum Glück nach.

 

Lange sah es beim Hochsprung so aus, als könnten beide Mädchen nach einer Medaille greifen. Linn gelang dies mit Bestleistung von 1,41 m und Platz 8, während Jessica mit gleicher Höhe leider nur der undankbare 9. Platz blieb. Beide haben aber gezeigt, dass gute Leistungen bei entsprechender Motivation auch zu früher Stunde und unter ungünstigen Bedingungen möglich sind.
 

Anika, die ihren ersten Kugelstoß-Wettkampf bestritt und Katharina kamen erst in ihren dritten Versuchen so richtig in Schwung. Anika erreichte mit 6,68 m eine gute Weite. Katharina wurde mit 7,07 m - wie sollte es anders sein - Neunte...
 

Nun folgten Schlag auf Schlag die Sprint-Vorläufe. Unsere Medaillenhoffnung Lena zeigte mit 8,98 s einen guten Vorlauf, allerdings reichte es leider nur für’s B-Finale. Dort steigerte sie als Drittplazierte ihre Bestmarke auf sehr gute 8,87 s.
 

Unsere übrigen Starter erreichten nicht die Finals, sprinteten aber bei teilweise Gegenwind fast ausnahmslos zu guten Zeiten bzw. neuen Bestmarken:
 

60m - Marcel 9,14 s, Jan 9,49 s, Katharina 9,45 s, Anika 9,61 s
80m - Linn 11,34 s, Lucie 11,49 s, Jessica 11,95 s
100m - Nadja 13,55 s

 

Im Weitsprung der P11 hatte sich Louis vorgenommen, erstmals die 4m-Marke zu knacken. Nachdem er sich motiviert und konzentriert erwärmt hatte, setzte er gleich im ersten Versuch sein Vorhaben in die Tat um und strahlte, als auf der Anzeigetafel 4,01 m erschienen. Am Ende belegte er einen guten 12. Platz.
 

Weniger erfolgreich verlief der Weitsprung für Nadja in der F17. Sie kämpfte mit erheblichen Anlaufproblemen und schied etwas enttäuscht nach 3 Versuchen mit 4,69 m aus. Im Kugelstoßen machte sie es dann besser und konnte sich über ihre neue Bestleistung von 10,70 m und Platz 6 freuen.
 

Nun standen nur noch die 600m-Läufe von Anika und Katharina in der F12 sowie von Jan in der P13 aus. Nach sehr engagierten ersten 300m verließen Jan dann leider die Kräfte und ihm blieb in einer Zeit von 2:02,94 min nur der verflixte 9. Platz.
 

Viel vorgenommen hatte sich Katharina, die bisher noch nicht so richtig in die Wettkämpfe gekommen war und den Titel aus dem letzten Jahr verteidigen wollte. Gleich nach dem Startschuss setzte sie sich in der Spitzengruppe fest und ging mutig das extrem hohe Anfangstempo mit. Bei 350 m begann sie ihren Angriff auf die Spitzenposition und eroberte diese bei ca. 390 m. Sie bog als Erste auf die Zielgerade ein, musste dem hohen Tempo dann aber etwas Tribut zollen und so zogen noch 2 Läuferinnen an ihr vorbei. In der Klassezeit von 1:47,99 min belohnte sie sich mit Platz 3 und einer Öresundplakette. Auch Anika zeigte ein tolles Rennen und belegte in 1:57,81 min in der Addition beider Finalläufe einen sehr guten 10. Platz.

Da für den Abend und die Nacht Gewitter angekündigt waren, fuhren wir ohne die Grillmeister René und Thomas an den Strand nach Glumslöv, um die Öresund-Taufe der 8 Neulinge zu vollziehen. Zu Beginn wertete Herr Uth noch den dritten Wettkampftag aus und überreichte allen Sportlern einen Sverige-Spikesbeutel als bleibende Erinnerung an die diesjährigen Spiele.
 

Niklas, Linn, Marcel, Katha und Jan hatten im Anschluss an die Wettkämpfe ein entsetzlich riechendes  Taufgetränk aus ungefähr 80 Zutaten zusammengebraut. Zunächst mussten die Täuflinge simultan zur Erzählung von Niklas einen Bankraub als pantomimisches Schauspiel aufführen. Für seine Darbietung erntete das Ensemble dann jede Menge Lacher und Beifall. Die Zutaten des Taufgetränks hatten sich offenbar gegenseitig neutralisiert, denn alle tranken ihren Becher tapfer aus. Den Abschluss der Zeremonie bildete ein kurzes Bad im kalten Öresund.
 

Jetzt knurrte allen der Magen und es ging zurück zum Zeltplatz Heden, wo schon die von René und Thomas gegrillten Steaks und Bratwürste auf uns warteten. Gegen 23:00 Uhr zog dann das angekündigte Gewitter auf und sorgte für einen unruhigen und nassen Beginn unserer letzten Nacht in Helsingborg.

 

Måndag

 

Der nächste Morgen zeigte sich dann sonnig und erleichterte uns so den Abbau unseres Zeltdorfes. Gegen 11:15 Uhr brachen wir auf mit obligatorischem Zwischenhalt am Strand von Bjärred. Um 14:30 Uhr erreichten wir den Hafen von Trelleborg und um 16:00 Uhr legten wir mit der "Mecklenburg-Vorpommern" in Richtung Rostock ab. Gegen 22:30 Uhr rollten wir am Rostocker Überseehafen von der Fähre wieder herunter und kamen nach gut 3-stündiger Autofahrt zu Hause in Leipzig an.
 

Resümee
 

Helsingborg ist immer wieder eine Reise wert. Ansteigende Teilnehmerfelder und Leistungsdichte zeigen, dass die Öresundspiele im Wettkampfkalender vieler Vereine ein fester Bestandteil sind. Unser Rekordergebnis vom letzten Jahr konnten wir diesmal nicht erreichen, was auch daran lag, dass die Trauben zum Teil deutlich höher hingen. Eine Neuerung in diesem Jahr war, dass die Öresundplaketten nur noch für die 3 Ersten ausgereicht werden und die auf 4-8 Platzierten (nur) eine kleine Medaille erhalten. Das sorgte bei unserer ersten Platzierten Linn (7. Speer) zunächst für große Enttäuschung. Am Ende standen 3 Plaketten für jeweils 3. Plätze und 4 Medaillen zu Buche. Dazu kommen die unzähligen neunten Plätze, hinter denen in der Regel sehr gute Leistungen standen. Fast Jeder aus dem Team hat eine oder mehrere persönliche Bestleistungen erreicht.

Wie immer gelang es dem Helsingborger Organisationsteam trotz teilweise widriger Wetterumstände, die Wettkämpfe pünktlich und dennoch mit großer Gelassenheit in angenehmer, freundlicher Atmosphäre durchzuführen. Der Sportler und seine Leistung stehen hier im Mittelpunkt. Beispielhaft sei hier der Weitsprung angeführt: Auch bei noch so großen Teilnehmerfeldern konnte jeder einzelne Wettkämpfer sicher sein, dass ihm für seinen Sprung die Grube WM-reif plan geharkt wird.

 

Die Kampfrichter und Helfer laufen trotz Dauerstress ganztägig mit einem Lächeln durchs Stadion und verzeihen den Sportlern kindliche Schwächen. Alles läuft ruhig und höchst professionell ab.
 

Die mit uns gereiste Familie Schöpke mit Anika (MoGoNo) sowie Jessica (SV Automation) waren sich daher einig, dass dies nicht deren letzte Teilnahme war.
 

Ein besonderer Dank geht an Thomas und René, die perfekt für das leibliche Wohl der Mannschaft sorgten sowie an die Familien Leube/Bach und Uth, die ihren Urlaub zu Gunsten dieser Wettkampffahrt verkürzt hatten. Herzlichen Dank auch an Mario (Papa von Louis), der uns nicht nur als Fahrer unterstützte.

Im kommenden Jahr erwarten uns die gleichen terminlichen Voraussetzungen (Termin der Spiele und Ferien in Sachsen). Dies schon mal als Ausblick für alle, die planen, beim nächsten Mal endlich dabei zu sein.

 

Vi ses i Helsingborg nästa år!

På era platser – färdiga – peng!

 

Wie jedes Jahr im Juli fiel am Donnerstag, den 09.07.2015 der Startschuss zur Abfahrt nach Helsingborg zu den Internationalen Öresundspielen. Und wie immer überstieg das Fassungsvermögen unserer Autos unsere Vorstellungskraft, denn wir bekamen trotz vorheriger Zweifel unser umfangreiches Equipment bequem und vor allem zügig in den 4 Fahrzeugen unter.

 

Unser Mannschaftsleiter: Herr Uth

 

Unsere Wettkämpfer: Lena M., Katharina, Jan, Lucie, Linn, Marcel, Markus, Niklas, Nadja, Lena P., Josi

 

Unsere Trainer: Frau Uth, Herr Uth, Herr Leube

 

Unser Koch & Stimmungskanone: Rene

 

Als wir nach knapp 4 Stunden Fahrt am Überseehafen Rostock angekommen waren, erwartete uns schon eine ordentliche Brise. Unterwegs kam unsere Fähre aufgrund des Sturms ordentlich ins Schaukeln und so wurden wir in unseren Kabinen in den Schlaf gewiegt.

 

Am nächsten Morgen ließ das Wetter sehr zu wünschen übrig. Es war weiterhin stürmisch und zusätzlich noch kalt und regnerisch. Bei Windstärke 8 verlief der Aufbau unserer „Zeltstadt“ nicht so schnell und reibungslos wie sonst. Mit Ideenreichtum, Improvisationsvermögen, Geduld und Teamarbeit meisterten wir aber auch diese Herausforderung.

 

Nach einer Stärkung mit Nudeln und Tomatensoße wurden von Herrn Uth an alle Teilnehmer die Startnummern (nummerlappar) und die beliebten Öresund-T-Shirts übergeben. Bei Jan, Markus, Niklas, Lucie und Linn stieg dann auch schon die Spannung, denn am Abend begannen die ersten Wettkämpfe…

 

Fredag – 1 Plakette

     Jan

 

Für die Überraschung des ersten Tages sorgte unser Neuling Jan, der bei trotz Sturm und großer Aufregung mit 1,21 m Platz 7 im Hochsprung der P12 belegte und die 1. Plakette für unser Team holte. Markus war in diesem Wettkampf die tragische Gestalt – er hatte zu hoch gepokert und seine selbstgewählte Anfangshöhe von 1,31m nicht übersprungen. Welchen Nutzen er aus dieser Enttäuschung dennoch ziehen konnte, sollte sich am nächsten Tag zeigen.

 

Linn, Lucie und Niklas waren in jeweils großen Starterfeldern im Weitsprung gefordert. Niklas erreichte mit 4,59 m eine persönliche Bestleistung. Linn absolvierte wegen ihrer andauernden Beinverletzung nur einen Sprung, den sie bei 4,11 m landete und Lucie sprang auf 4,16 m.

Den Abend ließen wir bei Bratwurst, Steak, Getränken und Würfelbecher in geselliger Runde ausklingen.

 

Lördag – 8 Plaketten

  

Katha             Nadja          Nadja               Josi         

 

 

 

 

 

 

 

 

Markus            Niklas            Nadja           Nadja

 

 

 

 

 

 

 

Der Samstag sollte ein goldener Tag werden. Doch der Reihe nach: Der Wettkampftag begann mit den 60m-Hürdenvorläufen. Markus hatte sich wohl mit einer großen Portion Wut an den Start begeben, denn nach einem grandiosen, fehlerfreien Rennen blieb die Uhr für ihn erstmals unter 10 s stehen – mit fantastischen 9,99 s zog er ins Finale der P12 ein. Marcel und Jan liefen mit 11,88 s bzw. 12,82 s ebenfalls persönliche Bestzeiten. Einen tollen Vorlauf zeigte auch Linn, die ihre Bestleistung auf 10,13 s verbesserte, den B-Endlauf wegen ihrer Verletzung dann aber nicht bestritt. Die nächste persönliche Bestmarke ging auf Niklas‘ Konto, der sich über 10,11 s und den Einzug ins Finale freuen durfte. Über 80m Hürden ließ auch Nadja im Vorlauf nichts anbrennen und zog mit der besten Vorlaufzeit (12,05 s) ins Finale ein.

 

Dann standen die 600m-Finals der F11 für Lena und Katharina auf dem Programm. Aus insgesamt 3 Finalläufen wurde hier die Siegerin ermittelt. Lena und Katha waren im 2. Lauf. Leider war der Wettbewerb für Lena wegen eines Sturzes nach 10 m schon beendet. Katharina dagegen lief das Rennen ihres Lebens und gewann nicht nur ihren Lauf, sondern den Wettbewerb und kann sich 14 Jahre nach Jörg Brischkes Erfolg nun auch „Öresundsiegerin“ nennen!

 

Offensichtlich war nun der Bann gebrochen, denn Nadja gewann in tollen 12,01 s Gold über 80m Hürden und kurze Zeit später auch Gold im Weitsprung mit 5,18 m! Josi legte über 100m Hürden nach und holte in 16,43 s die Silberplakette. Im 60m-Hürdenfinale der P12 bleib Markus leider an der 3. Hürde hängen, fand aber zurück ins Rennen und erkämpfte in 10,63 s noch Plaketten-Platz 5. Auch Niklas hatte im Finale der P13 etwas Pech, da er von seinem Nebenmann behindert wurde, durfte sich aber erneut über eine gute Zeit (10,14 s) und Plaketten-Platz 6 freuen.

 

Lena und Katha waren sich im Hochsprung einig und sprangen beide 1,16 m, was für Lena persönliche Bestleistung bedeutete.

 

Nadja holte dann mit Platz 4 im Kugelstoßen mit 9,89 m (PBL) und Platz 5 über 300 m (45,36s) weitere 2 Plaketten. Linn und Lucie waren im Kugelstoßen (2kg) mit 8,89 m bzw. 8,92 m fast synchron und belegten die Ränge 12 und 13.

 

Nach den Wettkämpfen nutzten wir das schöne Wetter für einen Kurzausflug an den Strand und entspannten bei Spiel und Badespaß. Später grillten wir in unserem Camp, saßen bei Lügen-Max in lustiger Runde beisammen und hofften auf einen erfolgreichen 3. Wettkampftag.

 

 

Söndag – 7 Plaketten

     Josi             Markus         

 

 

 

 

 

 

 

Niklas            Lena M.          Nadja            Markus           Nadja

 

 

 

 

 

 

Unsere ersten Starter waren Niklas im Speerwerfen der P13 sowie Jan und Markus im Weitsprung der P12. Als Niklas an der Speerwurfanlage auf seine 15 gewaltigen Gegner traf, schwanden unsere Hoffnungen auf eine Plakette ein wenig. Er selbst ließ sich offenbar nicht beeindrucken. Nach einem mäßigen ersten Wurf gelang ihm im zweiten Versuch mit 35,15 m eine „Granate“, die ca. 5 m über seiner bisherigen Bestleistung lag. Er hatte noch 4 weitere Würfe über 30 m und wurde am Ende mit Plaketten-Platz 7 belohnt.

 

Im Weitsprung konnten Markus und Jan nicht ganz an ihre eigenen Erwartungen heranreichen und mussten sich nach 3 Versuchen mit 4,28 m bzw. 3,88 m aus dem Wettkampf verabschieden.

 

Lucie wollte es im Speerwerfen der F13 Niklas gleichtun, erreichte mit 24,70m auch eine neue Bestleistung, verpasste aber den Finaleinzug um etwa 3 m. Dass sie derartige Weiten drauf hat, konnte sie im Training schon mehrfach beweisen. Sie muss noch abgeklärter werden und sich durch Atmosphäre und Gegnerinnen nicht beeindrucken lassen.

 

Aus den anschließenden 60m-Vorläufen schaffte es nur Lena (F11), sich mit 9,22 s für das A-Finale zu qualifizieren. Markus erreichte in der P12 den B-Endlauf. Lena bestätigte im Finale ihre Vorlaufleistung und wurde mit Plakettenplatz 8 belohnt.

 

Eine Überraschung gelang Markus dann im Kugelstoßen (3kg). Mit für ihn guten 7,42 m (PBL) durfte er sich über den 3. Platz freuen. Im Kugelstoßen der P13 hatte sich auch Niklas eine Menge vorgenommen, ging aber mit 9,09 m und Platz 12 ziemlich enttäuscht von der Anlage.

 

Lena und Katha erlebten im Weitsprung der F11, dass man für 3 Versuche schon mal fast 2 Stunden benötigen kann. Mit 3,86 m bzw. 3,60 m bewegten sie sich in ihrem bisherigen Leistungsbereich. Beide können mit ihrer Öresundpremiere sehr zufrieden sein.

 

Im Hochsprung der F19 machte es Josi besser als Markus. Sie schaffte ihre Einstiegshöhe von 1,46 m und sicherte sich damit den Öresundsieg. Mit Lena P. litten dann alle ein wenig mit. Im Kugelstoßen war sie mit einer Beinverletzung an den Start gegangen und verpasste bei ihrem womöglich letzten Öresundeinsatz um 2 cm die Bronze-Plakette.

 

Über 600m der P12 holte der tapfere Markus in 1:50,44 min Plaketten-Platz 5. Erwähnenswert ist auch Linns mutiger Lauf. Bis etwa 350 m hatte sie das Feld entgegen ihrer üblichen Renngestaltung angeführt. Am Ende verließen sie die Kräfte (2:01,96 min), aber ihr Mut verdient Respekt, zumal sie den gesamten Wettkampf über durch ihre Verletzung gehandicapt war.

 

Den sportlichen Schlusspunkt setzte dann Nadja im 80m-Sprintfinale mit Plaketten-Platz 6 in 11,25 s.

 

Nun war es an der Zeit, unsere 5 „Greenhorns“ feierlich in den Bund der Lindenauer Öresundkämpfer aufzunehmen. Wir packten Vorgegrilltes, Brot, Getränke und Tauf-Equipment in die Autos und fuhren zu unserem Stamm-Strand nahe Glumslöv. Nachdem wir uns alle verdientermaßen gestärkt hatten, begann für Lena M., Katha, Lucie, Jan und Herrn Leube die Taufzeremonie. Zunächst war eine Gesangs-/Tanzperformance mit Helene Fischers „Atemlos“ gefordert, die das Quintett mit einigen Reserven auf die Bühne legte. Es folgte der unappetitliche Teil, bei dem mindestens 1 Schluck des widerlichen Tauftranks herunter geschluckt werden muss. Die 4 Sportler bekamen Würgereiz, während Herr Leube nach der ganzen Flasche und dem Rezept verlangte (!?). Die Krönung war dann das traditionelle Taufbad in der ziemlich kühlen Ostsee. 

 

Im Camp saßen wir dann wie jeden Abend gemütlich beisammen und ließen den Tag langsam ausklingen.

 

Måndag

 

Nach dem Ausschlafen und dem Frühstück begannen wir mit dem Rückbau unseres Zeltlagers. Das Zelt der Jungen hatte die Vorjahre und den diesjährigen Sturm leider nicht unbeschadet überstanden, sodass wir uns davon trennen mussten. Gegen 11:00 Uhr fuhren wir bei Nieselregen los, hielten vor Malmö nochmal am Strand an, bevor wir uns dann endgültig in Richtung Hafen Trelleborg aufmachten. Um 15:00 Uhr legte unsere Fähre ab und ca. 21:15 Uhr rollten wir in Rostock von selbiger herunter. Gegen 0:30 Uhr kamen wir müde, aber glücklich wieder in Leipzig an.

 

Resümee

 

Es waren mit insgesamt 16 Plaketten und 4 Siegen unsere bisher erfolgreichsten Öresundspiele. Aber nicht nur die Plakettengewinner, sondern auch alle anderen Starter können stolz auf ihre Leistungen sein. Jeder hat mindestens 1 persönliche Bestleistung aufgestellt. Wie immer liefen die Wettkämpfe gelassen, pünktlich und in freundlicher, fast liebevoller Atmosphäre ab.

 

Danke an alle Athleten für den Einsatz, den Kampfgeist und die überwiegend gute Laune. Danke an die Trainer für die Vorbereitung und Durchführung dieser Reise sowie an unsere gute Seele Rene, der sich als Koch, Grillmeister, Einkaufsdienst und Unterhalter wieder als wahres Multitalent erwies.

 

Wer freut sich da nicht auf's nächste Mal?

 

 

                        

 

 

Öresundspiele 2015

Hallo Öresundspielemitstreiter,

 

die Fährplätze für Hin- und Rückfahrt sind gesichert, unsere Anmeldung zur Übernachtung auf dem Gelände des Sportplatzes Heden erfolgt und die Startanmeldung unserer Sportler ist eingegeben. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und nun hoffen wir noch auf gute äußere Bedingungen, damit unsere Wettkampffahrt wieder ein tolles Erlebnis wird.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder mit Lena M., Katharina, Jan, Luci und Herrn Leube Öresund-Neulinge unter uns. Also, lasst euch schon mal was für unsere traditionelle Öresundtaufe einfallen.

 

Damit jeder weiß, was er in Helsingborg alles macht, hier die Disziplinaufstellung für die Wettkämpfe vom 10. – 12.7.15:

 

Lena M.         F 11     60m, 600m, Hoch, Weit

Katharina      F 11     60m, 600m, Hoch, Weit

Markus          P 12     60m, 600m, 60m Hü, Hoch, Weit, Kugel (2kg)

Marcel           P 12     60m, 600m, 60m Hü

Jan                  P 12     60m, 600m, 60m Hü, Hoch, Weit

Linn                F 13     60m, 600m, 60m Hü, Weit, Kugel (2kg)

Luci                F 13     60m, 600m, Weit, Kugel (2kg), Speer (400g)

Niklas            P 13     60m, 600m, 60m Hü, Weit, Kugel (3kg), Speer (400g)

Nadja            F 15     80m, 300m, 80m Hü, Hoch, Weit, Kugel

Lena P.          F 19     Weit, Kugel (4kg)

Josi                F 19     100m Hü, Hoch, Weit, Kugel (4kg)

 

Chef de Misson:     Herr Uth

Trainer vor Ort:      Herr Leube, Herr Uth, Frau Uth

Gute Seelen:           Herr Rosner, Herr Jähn (sorgen für das drumherum)

 

Ganz lieben Dank von mir an alle kleinen und großen "Schweden" für dieses erlebnisreiche, wundervolle und sonnige Wochenende !!    

copyright by Claudia Uth ;)

Am 03.07.14 hatte das Warten endlich ein Ende: Für Marcel, Isi, Nick, Linn, Evi, Nadja, Lena, Josi sowie die Betreuer-Crew Thomas, René und Claudia ging es auf große Fahrt zu den Öresundspielen nach Helsingborg und es hieß wieder:

 

På era platser – färdiga – peng!

 

Den ersten Rekord stellten wir gleich wieder beim Verstauen unseres umfangreichen Equipments in den 3 Fahrzeugen auf. An eine entspannte Autofahrt nach Rostock schloss sich eine erholsame Nacht auf der „Mecklenburg-Vorpommern“ an, auf der wir erstmalig Schlafkabinen gebucht hatten.

 

Gegen 7:30 Uhr waren wir dann bereits an Ort und Stelle am Sportplatz „Heden“ in Helsingborg. Obwohl der Campingplatz schon gut gefüllt war, konnten wir unser Lager wieder an unserem Stammplatz aufschlagen. Der Zeltaufbau funktionierte wie immer problemlos und kurz vor 9:00 Uhr wurden die ersten Beweisfotos nach Hause gepostet.

 

Ausgerechnet das Maskottchen der Öresundspiele (der Hase) sorgte noch vor Beginn für eine ordentliche Portion Pech. Niklas wurde eines der zahlreichen Kaninchenlöcher im Rasen zum Verhängnis. Er knickte um und zog sich eine so starke Bänderdehnung im rechten Knöchel zu, dass sein Start mehr als fraglich war…

 

Doch der Reihe nach! Nach der Stärkung mit einem in der mitgeführten Miniküche zubereiteten Nudelgericht wurden vom Mannschaftsleiter Thomas Uth wie immer feierlich die Startnummern und die einzigartigen Öresund-T-Shirts ausgegeben. Spätestens jetzt setzte bei allen Startern das große Kribbeln im Bauch ein.

 

Die äußeren Bedingungen waren an allen 3 Wettkampftagen bis auf den leider in allen Sprints herrschenden (z.T. heftigen) Gegenwind mit Sonnenschein und warmen bis heißen Temperaturen gut.

 

Der Freitag (Fredag):

Für Linn und Nadja wurde es Freitagnachmittag schon ernst. Linn schlug sich achtbar und wurde im Hochsprung der F12 (höjd) mit neuer Bestleistung von 1,25 m in einem starken Feld Zwölfte. Nadja (F14) begann mit Kugel (kula) und Speer (spjut), offenbarte aber wie auch schon zuletzt technische Schwächen und konnte (noch) nicht überzeugen. Das sollte sich zum Glück ändern…

 

Der Samstag (Lördag):

Um 10:00 Uhr fiel der erste Startschuss für Linn über 60 m Hürden (häck). Gegenwind und größere Hürdenabstände als gewohnt sowie die in ihrer Altersklasse extrem starken Starterfelder (z.T. über 50), machten die Aufgabe nicht leicht. Mit 11,38 s blieb Linn im Rahmen ihrer Möglichkeiten, konnte sich aber nicht für den Finallauf qualifizieren. Ebenfalls um 10:00 Uhr fand ihr Weitsprungwettbewerb (längd) statt – leider auch bei Gegenwind. Mit 3,79 m ging sie etwas enttäuscht von der Anlage. Am Abend gab sie dann noch ihr Debüt über die 200m-Strecke. Nach etwas zu verhaltenem Start blieb die Uhr bei 32,54 s stehen.

 

Niklas lieferte trotz seines Handicaps einen starken 60m-Hürdenvorlauf ab. Mit 10,82 s sicherte er sich die drittbeste Vorlaufzeit und einen der begehrten Finalplätze. Fußtechnisch hatte er aber zu diesem Zeitpunkt sein Pulver verschossen, was bereits im Finale sichtbar wurde. Schon an der 2. Hürde strauchelte er heftig, konnte zwar einen Sturz verhindern, überquerte aber unter Tränen abgeschlagen in 11,91 s als Achter die Ziellinie. Der Gewinn der ersten Plakette für das Team konnte ihn nicht trösten. Abends nahm er trotz Schmerzen die 200 m in Angriff, hatte aber in 31,21 s mit dem Ausgang dieses Wettbewerbs nichts zu tun.

 

Nadja griff über 80 m Hürden ins Geschehen ein – und wie! Da in ihrer Alterklasse keine Hürden ausgeschrieben waren, musste sie eine Alterklasse höher starten. Sie zeigte, dass ihr starker Lauf vor Wochenfrist keine Eintagsfliege war. Mit der zweitbesten Vorlaufzeit zog sie ins Finale ein. Dort bestätigte sie diese tolle Platzierung und erreichte trotz 3,3 m/s Windbremse starke 12,55 s und sicherte dem Team Plakette Nr. 2. Im Weitsprung verfehlte sie dann mit 4,93 m die 5-m-Marke zwar knapp, schnappte sich aber mit Platz 7 eine weitere Plakette.

 

Unser Greenhorn Marcel (P11) feierte seinen Öresund-Einstand in der Mittagshitze auf der 600m-Distanz. Bis 400 m sah alles super aus, aber auf der Zielgeraden verließen ihn völlig die Kräfte. Nach dem Lauf offenbarte er uns, dass er seinen Endspurt zu früh angesetzt hatte, weil er dachte, das Ziel sei auf der Gegengeraden. Obwohl er sich auf den letzten 50 m kaum noch auf den Beinen halten konnte, erreichte er 2:18 min.

 

Isis einziger Samstagsstart waren die 200 m. Er nutzte diese ungewohnte Distanz zum Einrollen für die am Sonntag anstehenden 600m. In akzeptablen 30,50 s wurde er 20. unter 27 Startern.

 

Josi startete in der F17 über 100 m Hürden, im Hochsprung und über 200 m. Im Hürdenwald reichte die Kraft leider nur bis zur 8. Hürde, dann musste sie den Rhythmus wechseln und sich am Ende mit 17,88 s und Platz 6 zufrieden geben. Im Hochsprung ließ sie 1,46 m und Platz 7 folgen. Auf der abschließenden 200m-Distanz erreichte sie 30,38 s. Lena – ebenfalls F17 –  legte die gleiche Distanz in 30,75 s zurück.

 

Am Ende eines erfolgreichen Wettkampftages freuten sich alle auf das gemütliche Beisammensein bei Steak und Bratwurst.

 

Der Sonntag (Söndag):

Linn begann im Kugelstoßen der F12 mit 6,01 m und Platz 15. Im 60m-Sprint konnte sie mit 9,63 s immerhin 15 der 46 Starterinnen hinter sich lassen. Im Anschluss an ihre Wettkämpfe feuerte sie ihre Team-Kollegen an und betätigte sich als Kamerafrau.

 

Für Nadja begann der Tag mit Hochsprung. An 1,52 m scheiterte sie nur knapp, wurde mit überquerten 1,49 m Sechste und holte die nächste Plakette. Und weil es einmal so gut lief, qualifizierte sie sich dann auch noch für das 80m-Sprintfinale. Dort feierte sie am Abend in 11,29 s mit Platz 5 ihre 4. Plakette.

 

Lena und Josi starteten über 100 m und im Weitsprung, zeigten aber, dass dies nicht ihre Spezialdisziplinen sind. Im abschließenden Kugelstoßwettbewerb verfehlte Lena mit 9,77 m ihr Ziel – 10,00 m – nur knapp.

 

Marcel sprintete über 60 m ansprechende 9,79 s. Im Weitsprung pulverisierte er in allen seinen 3 Versuchen mit 3,68 m, 3,74 m und 3,78 m seine bisherige Bestleistung. Auf seinen Öresund-Einstand kann er stolz sein.

 

Isi und Niklas blieben im Weitsprung mit 4,17 m bzw. 4,29 m sowie Platz 19 bzw. 16 hinter den eigenen Erwartungen zurück. Isi ließ sich von den 2 im Feld befindlichen 5m-Springern beeindrucken und Nicks „Hasenloch-Fuß“ erlaubte einfach keine großen Sprünge. Mitten im Weitsprungwettbewerb stand dann auch für beide noch der Vorlauf über 60 m an. Auch hier waren Beide (noch) nicht auf der Höhe der Aufgabe.

 

Mit Wut im Bauch begab sich Nick nach den 60 m an die Kugelstoßanlage. Nach mäßigem Beginn steigerte er sich von Versuch zu Versuch und freute sich am Ende über 9,04 m, Platz 4 und seine 2. Plakette.

 

Isi wartete eigentlich bereits seit Reiseantritt auf die 600 m. Am Sonntagabend war es dann endlich soweit – das Unternehmen „Plakette“ konnte beginnen. Nach 3 vergeblichen Startversuchen wurde das aufgeregte Feld endlich ins Rennen geschickt. Isi setzte sich clever an Position 3 und ging gleich mutig mit. Am Ende eines langen und heißen Wettkampftages verließen ihn auf der Zielgeraden ein wenig die Kräfte, aber in 1:49,16 min wurde er in seinem Zeitlauf Sechster. Nun hing alles vom Ausgang des zweiten Zeitlaufes ab… Kurze Zeit später hatte das Bangen ein Ende: Der Sieger des zweiten Laufes war 1/100 s langsamer als Isi, sodass es für Platz 6 und die ersehnte Plakette reichte!

 

Im Anschluss an Isis Siegerehrung folgte der schönste Abschnitt unserer Reise. Wir packten Essen, Getränke, Taufuntensilien, Grill usw. in die Autos und fuhren an den Strand nach Glumslöv. Dort nahmen wir unseren Neuling Marcel nach einem schwungvollem Tanz im Bananenröckchen und dem Herunterwürgen eines abscheulichen Taufgetränks feierlich in den Bund der Öresundkämpfer auf, ließen uns Steaks und Bratwürste schmecken, suchten Hühnergötter, nahmen ein Bad in der angenehmen Ostsee, genossen das traumhafte Wetter und machten gefühlte 100 Fotos vom Sonnenuntergang über dem Öresund. Als Erinnerung an dieses erfolgreiche, fröhliche und wundervolle Wochenende überreichte unser „Chef de Mission“ jedem Teilnehmer ein IFK-Helsingborg-T-Shirt.

 

Der Montag (Måndag):

In aller Ruhe packten wir am Morgen unsere Sachen. Gegen 10:30 Uhr fuhren wir zunächst nach Bjärred an den Strand, um noch einmal zu baden. Um 15:00 Uhr legte dann in Trelleborg unsere Fähre ab und kurz nach 21:00 Uhr am Überseehafen in Rostock wieder an. Müde, aber glücklich waren wir gegen 0:30 Uhr wieder in Leipzig.

 

Das Fazit (slutsats) und der Ausblick (view):

Danke an Evi für die Kameraführung, an Renè für die gute Laune und die Essensversorgung, an Thomas, der trotz Krankheit ein immer präsenter Mannschaftsleiter war, an Claudia, die zwischen Küche und Wettkampfbetreuung hin und her eilte und an alle Wettkämpfer, die ihr Bestes gegeben haben.

 

Auch wenn nicht alle sportlichen Träume in Erfüllung gingen, können wir mit dem Gewinn von 7 Öresundplaketten sehr zufrieden sein. Zusätzlich wurden einige persönliche Bestleistungen aufgestellt. Die freundliche und entspannte Wettkampfatmosphäre, die genaue Einhaltung des Zeitplanes, die Reise an sich, das Campen und der Hauch von Urlaub machen die Öresundspiele zu einem Event, das weitaus mehr als nur ein Wettkamof ist und wie man es zu Hause in Deutschland wohl niemals finden wird. Das erste Wochenende im Juli ist genau deshalb ein fester Termin im Wettkampfkalender des SV Lindenau.

 

„Helsinborg – vi ses nästa år!“

 

 

 

Picture Idee und Ausführung  ---> Josi

 

Ho ede te plaza, fertika, peng hieß es auch 2013 für unsere Starter/innen Lena, Josephine, Lisa, Karen, Markus, Natalie, Emily, Nadja, Ismael, Linn, Cäcilie und Niklas.

 

Die Leichtathleten des SV Lindenau 1848 e.V. gingen wieder auf große Fahrt. Das Beladen der Autos am Charlottenhof geht jedes Jahr schneller. So konnten wir pünktlich in Richtung Rostock losfahren. Ein paar Regentropfen unterwegs sollten die letzten für die nächsten Tage sein.

Auf der Fähre haben wir wie üblich sofort unsere Schlafsäcke und Isomatten ausgerollt und einen Raum exklusiv für uns reserviert. Schnell muss man halt sein!!!

Die Überfahrt verlief ruhig.

An unserem Wettkampfort in Helsingborg angekommen, haben wir gleich mit dem Aufbau der Zelte und des Verpflegungspavillons begonnen. Dabei stellten wir einen neuen Vereinsrekord auf.

 

Neben einigen persönlichen Bestleistungen und B-Finalteilnahmen sind die Sportler des SV Lindenau 1848 e.V. auch im Jahr 2013 unter den Plakettengewinnern vertreten.

Ismael lief in 1:50.90 über 600m zu einem 5. Platz und Markus in 1:58.93 zu einem 4. Platz. Er erzielte auch unsere beste Platzierung mit dem 2. Platz im Weitsprung und einer Weite von 4,29. Ebenso zwei Plaketten konnte Josephine mit nach Hause nehmen. Über 100m Hürden war sie 5. in einer Zeit von 15.90s und im Hochsprung 6. mit übersprungenen 1,46 m. Was für ein Einstand.

Etwas überraschend aber gerade deswegen besonders hervorzuheben sind zwei Plaketten im Kugelstoßen. Mit einer Weite von 7,47m errangen Niklas den 6. Platz und Nadja mit einer Weite von 9,32m den 7. Platz mit der 2 kg Kugel.

 

Abends ließen wir die Tage beim gemütlichen Grillen und einem kleinen Feuer ausklingen.

 

Einen Wecker muss wirklich keiner mitnehmen, das erledigen die Möwen unaufgefordert, wenn auch etwas überpünktlich.

 

Traditionell fand am Sonntagabend die Taufe der „Neulinge“ statt. Markus, Jens, Lisa und Josephine waren in diesem Jahr dran. Den Schwedentauglichkeitstestdreikampf bestehend aus Pantomime, Schwedentrank und Bad im Meer haben alle bestanden und alle können sich jetzt als voll schwedentauglich betrachten.

 

Ein Dank an die Köche, Fahren, Griller und Trainer Rene, Thomas, Thomas und Jens.

 

Abschließend die nicht ganz ernst gemeinte Feststellung, dass Steak beliebter als Bratwurst ist und man nie genug Toastbrot dabeihaben kann.

 

Na Appetit bekommen, dann qualifiziert euch im nächsten Jahr für das größte Nachwuchssportfest Europas.

und die Plaketten gingen an:

ganz lieben Dank für den Bericht an Natsch ;)

 

På era platser - färdiga – peng !!!

 

 

 

Endlich war der ersehnte Tag da. Donnerstag der 28.06.2012 gegen 16.00 Uhr Abfahrt am Charlottenhof. Nachdem wir es doch tatsächlich wieder geschafft hatten alles in und auf die Autos zu packen, ging der SV Lindenau 1848 e.V. auf große Fahrt. Dabei waren: Evelina, Sina, Natalie, Cora, Maike, Emily, Nadja, Karen, Ismael, Linn, Cäcilie, Niklas, die Trainer und Betreuer.

 

 

 

Nach einem kurzen Schlenker über Podelwitz ging es in Richtung Rostock und ab auf die Fähre nach Schweden. Die Schlafsäcke und Isomatten waren an unserem Stammplatz schnell ausgerollt. Noch etwas aufgeregt wegen dem nicht so tollen Fußballspiel sind wir doch schnell eingeschlafen. Bis nach Trelleborg sind wir gefahren und haben dann in Helsingborg, unserem Wettkampfort für die nächsten 3 bis 4 Tage, unsere Zelte aufgeschlagen. Unter der Führung von Cäcilie, von Herrn Z. zur Zeltbauministerin ernannt, standen die Zelte und der Verpflegungspavillon bei herrlichem  Sonnenschein in Rekordzeit. Genau rechtzeitig vor Beginn des Regens. Andere hatten nicht so viel Glück.

 

 

 

Der Regen machte die Vorbereitungen auf Karens und Nadjas Hochsprung sowie Natalies und Coras Weitsprung nicht gerade leichter. Doch pünktlich zum Wettkampfbeginn hörte es auf zu regnen und die Sonne kam raus. Karen wurde mit 1,29 m belohnt. Abends ließen wir den Tag beim gemütlichen Grillen ausklingen. Am Sonnabend standen 60m Hürden, Weitsprung und die 200m auf dem Programm. Nadja kam super über die Hürden, erreichte Platz 5 und bekam natürlich eine Plakette. Auch der Weitsprung stand nun noch auf dem Programm. Maike, Evelina, Sina, Karen und Nadja kämpften und
wurden mit Bestleistungen belohnt. Karen und Nadja trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen und wurden mit Weiten von 4,42m bzw. 4,41m belohnt. Das brachte Platz 7 und 8 und natürlich die begehrten Plaketten. Eine bessere Medizin für Karens zwickende Wade kann man sich nicht vorstellen. An diesem Tag hatte auch Ismael seinen großen Lauf. Mutig ging er die 600 m an und lief lange an zweiter Stelle. Doch dann kamen seine Verfolger noch mal auf. Belohnt wurde er mit einem toll erkämpften 5. Platz und natürlich der Öresundplakette.

 

 

 

Der Sonntag war Uth-Tag. Niklas holte den 6. Platz im Sprint über 60m und den 8. Platz im Weitsprung. Dafür gab es natürlich zwei Plaketten. Linn ersprintete ebenfalls über 60m den 7. Platz. Die Plakette gab`s dazu.

 

 

 

Nicht vergessen werden sollen natürlich auch die Leistungen der anderen Sportler. Wie das Erreichen des B-Finals von Natalie über 80m, die Vierfachteilnahme von Sina, Emily, Evelina und Nadja im B-Finale über 80 m. Auch unsere „Neulinge“ Maike und Evelina schlugen sich mehr als gut. Glückwunsch und schön das ihr bei uns seid. 

 

 

Am Sonntagabend stand natürlich noch die Taufe der „Neulinge“ an. Cäcilie, Niklas, Linn, Maike, Evelina und Isi mussten dieses Jahr ran. Nach dem pantomimischen darstellen von Sportarten, dem Schwedentrank (zubereitet von Herrn Uth) und einem Bad im Meer sind sie nun
schwedentauglich.

 

 

 

Ein Dank an die beiden Köchinnen Kerstin und Claudia sowie an Rene und Thomas fürs Fahren, Grillen und das abendliche Feuer.

 

 

 

Ansonsten ist festzustellen, dass 200 und 600m lang, die Latte und Hürden hoch sind, die Kugel schwer ist und nicht jeder Pavillon zwei Öresundspiele übersteht. Manchen war doch wegen der erreichten Zeiten oder Höhen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Aber
nach den Öresundspielen ist vor den Öresundspielen.

 

 

 

Die Tage vergingen zwar viel zu schnell, aber wir freuen uns schon auf`s nächste Jahr… :)

 

 

 

 

 

Mission Öresund 2012

 

Zeitraum:   29. Juni bis 1. Juli 2012

Ort:          Helsingborg am Öresund / Schweden

 

Es werden teilnehmen:

 

Trainer und Betreuungsstab:

 

Frau Z., Kerstin, Herr Z., Thomas, René, Thomas

 

Sportler:

Linn-Marit, Cora, Karen, Cäcilie, Emily, Sina, Nadja, Natalie,Maike, Evelina, Niklas, Ismael

 

Start der Mission ist am 28.6.12 um 16.15 Uhr, die Fähre legt um 22.45 Uhr in Rostock via Trelleborg ab. Nach Einrichten auf dem Sportplatz Heden in Helsingborg beginnen am Freitag ab 16.00 Uhr die Öresundspiele. Am Montag, dem 2. Juli geht es dann wieder Richtung Leipzig. Nachdem wir über die Öresundbrücke nach Dänemark übersetzen, wartet um 17.00 Uhr in Gedser (Dänemark) die Fähre auf uns. Ca. 19.00 Uhr werden wir in Rostock anlegen und gegen 23.30 Uhr wieder in Leipzig eintreffen.

 

Beim größten Nachwuchssportfest in Helsingborg erwarten uns wieder spannende Wettkämpfe mit Teilnehmern aus vielen Ländern. Wir freuen uns auf tolle Wettbewerbe.

Neulinge werden Linn-Marit, Cäcilie,Julia, Evelina, Niklas und Ismael sein.

 

Diesmal setzen wir komplett auf individuelle Selbstverpflegung, die von Frau Z. und Kerstin vorbereitet werden. René und Thomas sorgen dafür, dass am Abend der Grill wieder richtig heißläuft.

 

Also, schon mal die Zelte, Schlafsäcke und Matratzen geschmiert.

 

 

Wir waren dabei !! 2011

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Nach etlichen Jahren Abstinenz geht es dieses Jahr im Sommer wieder nach Schweden. Zu dem Leichtathletik Highlight schlechthin  DIE ÖRESUND FESTSPIELE in Helsingborg vom 01.-03.Juli 2011.

Alle Akteure sind jetzt schon voller Vorfreude und erwarten mit Spannung dieses Wochenende. Die Planungen für die "geheime" Mission sind noch nicht endgültig abgeschlossen und wir werden an dieser Stelle weiteres zu berichten wissen......

Die Planung schreitet voran ........

 

Wir treffen uns am Donnerstag den 30. Juni 2011 gegen 16 Uhr zur Abreise auf dem Charlottenhof.

 

Wir, das sind 11 Mädels (die rennen, springen und werfen können) und die 6 Betreuer (die das nicht können und deshalb Aufgaben als Wasserträger, Verpflegungsingenieure, Zeltbauer, Rowdys, Fahrer, Motivationstrainer, Grillmeister und Masseure übernehmen).

 

In der berechtigten Hoffnung das wir gegen 22 Uhr mit unseren 3 Kutschen in Rostock eintreffen, schippern wir 22.25 mit der Fähre Richtung Schweden los.

Die Nacht werden wir zur Ruhe nutzen ..... wobei die Aufregung sicherlich einigen einen Strich durch die Rechnung machen wird.

Um 6.15 Uhr ist die Ankunft geplant und es geht auf Richtung Sportanlage. Auf einem angrenzeden Platz werden wir unser Zeltdorf aufstellen.

Zwei große 6-Mann Zelte für die Mädels, und kleinere 3- bzw. 2-Mann Zelte für die Begleiter. Da Frauen-Defizit herrscht wird überlegt jeden Abend um die Unterkunft der holden Weiblichkeit zu losen ;)

Waldarbeiter werden bei Bedarf im Auto nächtigen um den Schlaf auf dem Zeltplatz nicht unnötig durch lautes Schnarchen zu stören.

Abends werden wir fein Grillen und uns mit Gitarre und Liedgut am Feuer vergnügen. 

Gut das mit der Gittare und dem Liedgut wird wohl eher scheitern aber vielleicht unterhalten uns ja die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen mit Stücken aus ihrem Musikunterricht.........

 

....Fortsetzung folgt